1.000 gute Gründe für einen Urlaub in Meck-Pomm

Weststrand Darß 	© TMV_Grundner (Mecklenburg-Vorpommern

Mit Kanu, Hausboot, Yacht und Floß stoßen Urlauber in die Wasserwege und Flüsse vor, welche die Seen im Binnenland miteinander verbinden. 26.000 Kilometer Wasserwege gibt es im „Blauen Paradies“ zu entdecken. Das Land ist mit üppiger Natur und sauberer Luft gesegnet. Die Lage an der Ostsee sorgt für überdurchschnittlich viele Sonnenstunden. Es gibt drei Nationalparke, so viele wie in keinem anderen Bundesland, die zu den grünen Schatzkammern Deutschlands zählen. Kulturreisende schätzen die typischen Ostseestrände und -inseln ebenso wie ihre eleganten Ostseebäder der Gründerzeit mit Bade- und Kurhäusern, die Hansestädte mit ihren Backsteinbauten, malerischen Schlössern, Kirchen und Klöstern. Dazu wartet Mecklenburg-Vorpommern mit einem prall gefüllten Kulturkalender auf, von Ausstellungen in Künstlerorten über Hörspiele in Kirchen bis zu Sinfoniekonzerten im Landgestüt. Die kürzeste Anreise sind Direktflüge ab Wien auf die Sonneninsel Usedom.

Aktivurlaub zwischen Nationalparks und Ostseeinseln

Feinsandige Strände in den Bodden und Buchten, bis 25 Grad Wassertemperatur und kein Gedränge an den Stränden: Das ist Luxus, den Gäste besonders schätzen. Neben passionierten Wasserratten und Sandburgenbauern findenzwischen der Müritz als größtem Binnensee Deutschlands und der Ostsee auch Segler, Kanuten, Motor- und Hausboot-Charterer so viele „Ankerplätze“ wie sonst nirgendwo in Deutschland. Die Mecklenburgische Seenplatte zählt immerhin über 2.000 Seen sowie ein 26.000 Kilometer langes Netz an Flüssen und Kanälen. Die Hansestädte mit ihren Bauten der Backsteingotik auf ihren historischen Marktplätzen, Kirchen und Klöstern laden zum Beidrehen ein. Mit einem Hausboot, das sich auch ohne Führerschein chauffieren lässt, kann man an 350 Marinas an der Küste und im Binnenland festmachen und an Land gehen. Bei Sails und Regatten, Flottenparaden und Drachenbootrennen weht den Gästen das ganze Jahr über die sanfte Ostseebrise um die Nase. Biber, Fischotter, See- oder Fischadler kann man in Mecklenburg-Vorpommern außerdem auf dem Fahrrad, hoch zu Ross oder auf Schusters Rappen aufspüren. 20 Wanderwege und zahlreiche Rundtouren, die zu Steilküsten, durch dichte Wälder oder zu geheimnisvollen Mooren führen, sind in der Broschüre „Erlebnisreich Natur“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet. Drei von 14 deutschen Nationalparken liegen in der Region Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt sieben Naturparke und Buchenwälder, die zu den ältesten Deutschlands zählen. Der Jacobus-Pilgerweg führt Wanderer auf die Spuren der heiligen Birgitta von Schweden, die sich im Jahr 1341 von dort nach Santiago de Compostela aufmachte. Radfahrer haben zahlreiche Radwege vor dem Lenker, von denen acht Radfernstrecken (2.300 km), 21 Radrundwege (5.500 km) und 40 Tagestouren in der Broschüre „Mit dem Rad durch den Norden“ versammelt sind. Die landschaftlich wie sportlich reizvollen 18 Golfcourts Mecklenburg-Vorpommerns ziehen auch Liebhaber des greenen Sports in den „unschlagbar schönen“ Nordosten.

 

Backsteinkunst und Küchengeheimnisse

Findlinge, Hünengräber und 200 Burgwälle belegen, dass Mecklenburg-Vorpommern altes slawisches Kulturland ist. Vom Glanz einstiger Residenzen zeugen die Märchenschlösser in Schwerin, Ludwigslust oder Güstrow. Der Wechsel zwischen Steil- und Flachufern, Wiesen und Wäldern, Meer und Binnenwasser und das besondere Licht unter dem weiten Himmel locken seit mehr als 100 Jahren Landschaftsmaler in den Nordosten. Die Maler Caspar David Friedrich, Lyonel Feininger oder der Expressionist Ernst Barlach verweilten dort ebenso wie die Dichter Ernst Moritz Arndt, Gerhart Hauptmann und Hans Fallada.Sehenswert ist derheutige Künstlerort Ahrenshoop, ein malerisch zwischen Ostsee und Bodden gelegenes Dorf mit rohrgedeckten Häusern, in dem voraussichtlich im September 2013 ein Kunstmuseum eröffnet wird. Wer sich für moderne Kunst interessiert, kann aus vielen weiteren Galerien wählen, wie etwa der Galerie Möller in Warnemünde oder der Galerie Benz auf Usedom. Mecklenburg-Vorpommern ist reich an Burgen, Bürgerhäusern, Backsteinriesen und Bädervillen. Der Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné schuf im ganzen Land unverwechselbare Parkanlagen. Die Küchenkultur Mecklenburg-Vorpommerns lässt sich querfeldein entdecken – in reetgedeckten Fischerstuben ebenso wie in modernen Gourmettempeln: Landestypische Spezialitäten wie Rippenbraten und Räucherfisch, Schmalzstulle und Bismarckhering fehlen auf keiner Speisekarte. Ein Tipp sind die Heringswochen auf Usedom, in Wismar oder Warnemünde, bei denen im März und April in Restaurants das Silber der Ostsee serviert wird. Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Vier- und Fünfsternehotels. 154 Restaurants wurden von renommierten Gourmetführern wie Gault Millau oder Feinschmecker ausgezeichnet, fünf auch von Michelin. Spezialitäten wie Mecklenburger Kaviar oder Ostseeschnäpel sorgen für außergewöhnliche Gaumenfreuden.

Mittsommer-Remise und Schlösserherbst mit Ostseebrise

Einige der 2.000 Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern – so viele gibt es sonst nirgends in Europa – sind Museen oder Bühne für Konzerte und Ausstellungen. Der Schlösserherbst (01.–31.10.13) inszeniert Kulinarik, Kultur, Sport und Handwerk in historischem Rahmen. Rund 300 Schlösser und Herrenhäuser bieten Nächtigungsmöglichkeiten – als Hotels auf Fünfsterneniveau ebenso wie als Ferienwohnungen. Einen guten Überblick eröffnet die neue Schlösserbroschüre des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (ab Mai 2013), inklusive empfehlenswerten Schlössertouren.

 

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