Hansestadt Wismar

Seit 1229 - zumindest wurde es damals urkundlich erwähnt - spielt Wismar als Hafenstadt eine bedeutende Rolle. 1358 wurde es Hansestadt. Heute ist Wismar (nach Rostock) der zweitbedeutendste Hafen an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Und die Altstadt wurde von der UNESCO zum "Weltkulturerbe" erklärt.  Im Mittelalter war Wismar eine der führenden Hansestädte an der Ostsee. Aus der Zeit der wirtschaftlichen Blüte im 14. und 15. Jahrhundert 

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Wismarer Bucht: Blick auf die Altstadt von Wismar (c) Birgit Winter  / pixelio.de

stammen Teile der Wehranlagen, drei gotische Kirchen und der 80 Meter hohe Turm der Marienkirche.  Am besten blieb die Nikolaikirche erhalten. Als backsteinerne Burg Gottes ragt die mächtige spätgotische Kirche auf, ein hervorragendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik aus der Zeit um 1500. Zu ihrer reichen Ausstattung gehören mehrere spätgotische Flügelaltäre und Triumphkreuzgruppen, ein reichgeschmückter gotischer Taufkessel und ein barocker Orgelprospekt. In der Altstadt stehen schöne Bürgerhäuser aus Renaissance und Frühbarock. Wie so oft, ist es auch hier rings um den Markt am schönsten. Der Marktplatz - hundert mal hundert Meter - ist einer der größten in Norddeutschland. Rundum blieben viele Giebelhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert erhalten. Hier steht auch Wismars schönster Bau, ein gotisches Bürgerhaus von 1380 mit einem dreiteiligen Staffelgiebel: der "Alte Schwede". Es ist das betagteste Bürgerhaus der Stadt.

Auf dem Marktplatz sehen Sie auch die dekorative "Wasserkunst" von 1602, ein zwölfeckiges Brunnenhaus, das noch vor hundert Jahren 220 Häuser mit Trinkwasser versorgte.

Im vornehmen Schabbelthaus, das um 1570 als Brauerei entstand und später dem Bürgermeister Schabbelt gehörte, wurde das Stadtgeschichtliche Museum untergebracht.

 

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info Tourist-Information
Am Markt 11
23966 Wismar
Telefon:(0 38 41) 1 94 33
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Internet: http:///www.wismar.de

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