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Von Flitterkränzen und Wellnessauszeiten

 Wie Junggesellinnen sich in Bayern verabschieden Brauchtum früher – Brauchtum heute: Wurden einst vor der Hochzeit die sogenannten Flitterkränze zur Schau getragen, ist es heute üblich, auf dem Weg in den Hafen der Ehe noch eine Auszeit mit den Freundinnen zu verbringen. Die BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH (by.TM) gibt Einblicke in eine Tradition der Junggesellinnen aus dem 19. Jahrhundert und stellt passende Wellness-Pakete in ausgewählten Sightsleeping®- und Wellvital®-Hotels vor.

 

 

Flitterkraenze Bild: Bayern Tourismus Marketing GmbH

 

Flitterkränze – flimmernder Kopfschmuck für ledige Mädchen

Dagmar Rosenbauer aus der Fränkischen Schweiz ist traditionell anders. Sie fertigt noch heute aufwendige Flitterkränze. Die prächtigen Kronen aus metall- beziehungsweise messinggestanzten Plättchen galten seit Ende des 18. Jahrhunderts als Kopfschmuck für ledige Mädchen und Jungfrauen. Zuletzt stellten sie die Prachtexemplare dann auf der eigenen Hochzeit zur Schau. Mit ihren für die Fränkische Schweiz bekannten Kronen macht die Kunreutherin die aufwendigste Form der Flitterkränze. Bis zu 4.000 Messingflitter verarbeitet sie von Hand um ein Gerüst aus Drähten – bei großen Exemplaren in oftmals über 400 Arbeitsstunden. Der Antrieb für die Kranzmacherin ist der Erhalt der Tracht: „In Zeiten der Globalisierung finde ich alte Bräuche wichtig. Die Leute sollen wieder Freude an ihrer eigenen Region haben.“ Heute spricht Dagmar Rosenbauer in erster Linie Trachtenliebhaberinnen an, die sich zu bestimmten Gelegenheit besonders festlich in Schale werfen möchten.Richtig in Schale werfen möchte sich jede Braut zur Hochzeit. Warum nicht gleich beim Junggesellinnenabschied – ein etablierter Brauch in der heutigen Zeit – mit den Vorbereitungen für den großen Tag starten? Wie dieser in ausgewählten Sightsleeping®- und Wellvital®-Hotels aussehen kann und die Braut mit Sicherheit zum Strahlen bringt, das erfahren Sie hier.

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