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Möglichkeiten. Und das Gute daran ist, dass es die schöne Landschaft gratis dazu gibt und großes Angebot an kulturellen Veranstaltungen und interessanten Sehenswürdigkeiten immer gleich in der Nähe ist. Wenn früher der Kaiser nicht anzutreffen war, so sagte man, gab es zwei Möglichkeiten: Entweder er hatte sich in seinem Arbeitszimmer verkrochen. Oder er war auf Erholungskur. Österreich darf sich nämlich einer weit zurückreichenden Kur- und Sommerfrische-Tradition rühmen. Und der Kaiser genoss das nicht alleine. Europaweit kamen seit jeher Monarchen, Regenten oder Geldadelige zur Erholung nach Österreich, zu den Heilwässern, Thermalquellen und Salzstollen.Vor allem das heimische Thermalwasser mit seinem hohen Mineralstoffgehalt wussten die noblen Damen und Herren zu schätzen, um ihre Krankheiten zu heilen und neue Lebensenergie zu gewinnen. Österreichs Kurorte als Treffpunkt Europas, kann man sagen. Das trifft auch heute noch zu. Die heilsamen Orte bieten eine faszinierende Vielfalt, reichen von Thermalbädern über Wellnesshotels bis zu traditionellen Kurorten. Und sie verbinden Tradition und Moderne auf beeindruckende Weise: traditionelle Heilmethoden und innovative Sportmöglichkeiten, zeitgenössische Architektur und traumhafte, unverfälschte Natur.
Das altmodisch anmutende Wort „Kur“ vermittelt Werte wie innere Ruhe, sanfte Heilung und ganzheitliche Pflege („cura“) des Menschen. In Österreich verbinden zahlreiche Wohlfühlorte das traditionelle Kurgefühl mit allen modernen Einrichtungen, die heute zum Standard zählen – sei es die Saunalandschaft in allen Temperatur- und Feuchtigkeitsvarianten, seien es Erlebnisbäder oder verschiedenste medizinische Anwendungen.
Das verbindende Erkennungsmerkmal dieser traditionellen Kurorte besteht in dem Präfix „Bad“, quasi ein Adelsprädikat des Altbewährten: Bad Aussee, Bad Bleiberg, Bad Blumau, Bad Gastein, Bad Gleichenberg, Bad Goisern, Bad Hall, Bad Ischl, Bad Leonfelden, Bad Sauerbrunn, Bad Schallerbach, Bad Schönau, Bad Tatzmannsdorf, Bad Vigaun, Bad Vöslau, Bad Zell ...
Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel oder tragen das „Bad“ in sich, etwa das niederösterreichische Baden. Die warmen Schwefelquellen galten schon zur Römerzeit als Balsam für Haut und Kreislauf, weshalb die „Römertherme“ ihren Namen mit vollem Recht trägt, wo heute Kurgäste und Tagesbesucher die wohltuenden Effekte genießen. Kaiser Franz I. verbrachte zwischen 1796 bis 1834 fast jeden Sommer in Baden und erhob die Stadt zu seiner Sommerresidenz. Als hundert Jahre später


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