Reiseziele und Sehenswürdigkeiten am Waginger See

    Der Waginger See

    Der Waginger See gehört zu den beliebtesten Wassersportzentren des Chiemgaus. 900 Meter Strand und eine 60.000 Quadratmeter große Liegewiese machen den wärmsten See in Bayern zu einem schönen Reiseziel für alle Wasserratten. Direkt am See gibt es Campingplätze, Bootsverleih Tennis, Minigolf und Kneippanlagen.

    Der Waginger See Bild: Helmut Schneider  / pixelio.de

    Der Waginger See Bild: Helmut Schneider / pixelio.de

    Die Geschichte Waging reicht zurück bis ins 6. Jahrhundert, wie die Ausgrabung eines bajuwarischen Reihengräberfelder in Waging und Petting ergab. Der Ort gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Kloster Nonnberg in Salzburg, erst 1809 wurde es bayerisch. Der Ort lag an der "Unteren Salzstrasse", die von Reichenhall über Altenmarkt nach Wasserburg am Inn führte. So entwickelte sich der Ort zum Markt im unteren Rupertigau. Großbrände vernichteten 1611 und nachmal 1783 den alten, vorwiegenden aus Holz gebauten Gebäudebestand. Heute ist Waging ein moderner Ort, der seinen Besuchern viel bieten kann.

    Hotelsuche in Waging

    Die Pfarrkirche St. Martin weisst ebenfalls ins frühe 8. Jahrhundert, von der gotischen Kirche des 15. Jahrhundert blieb nach dem großen feuer 1611 nur der Turm, der chor und die Mauern des Langhauses übrig. 1698/99 wurde das Langhaus im Stil des Barock neu erbaut, der Chor erhielt 1722/23 seine barocke Ausstattung.

    Ein Überbleibsel der alten Kirche ist das gotische Sakramentshäuschen südlich der Kirche.

    Waging am See Bild Wolfgang Kreuz/Wikipedia

    Waging am See Bild Wolfgang Kreuz/Wikipedia

    Bajuwaren-Museum

    Bajuwarenmuseum WagingEin Besuch im Bajuwarenmuseum Waging am See lohnt sich, die Ausstellung zeigt die reichen Funden aus den Ausgrabungen eines Gräberfeldes zwischen Waging und Petting.
     In vierzehn Stationen werden die beiden bajuwarischen Jahrhunderte von der Einwanderung bis zur Christianisierung gezeigt, dabei wurde besonderer Wert auf die didaktische Aufbereitung und verständliche Darstellung gelegt. Nach der Einführung in das frühe Mittelalter wird die Grabung in Waging in einer Inszenierung geboten. Der unglaublich reiche Schmuck der Frauen ist der Schwerpunkt im 6. Jahrhundert, ebenso wie die Rekonstruktion bajuwarischen Stoffes und der Tragweise der Fibeln. Die Tracht des Mannes wird im 7. Jahrhundert besonders hervorgehoben, vor allem die Gürtelgarnituren, sowie die damaszierten Waffen. Weitere Abteilungen sind der Einwanderung und Stammesbildung, dem Glauben, den Amuletten sowie Siedlung und Wirtschaft gewidmet.
    Bajuwarenmuseum
    Salzburger Straße 32
    83329 Waging am See

    Vogelmuseum

    VogelmuseumDie rund 300 Exponate sind in acht Themengruppen und Lebensräumen geordnet, so gewinnen die Besucher einen Überblick über die Artenvielfalt der heimischen und europäischen Vogelarten. Vom Steinadler, dem König der Lüfte mit seiner imposanten Flügelspannweite bis zum zierlichen Zaunkönig, einen der kleinsten Singvögel Europas, sind viele Vögel Mitteleuropas zu sehen. Die Exponate, die seit mehr als 50 Jahren leidenschaftlich und mit Hingabe zusammengetragen und angefertigt wurden, können jetzt im Gebäude der Tourist-Info besichtigt werden.
     

    Öffnungszeiten:
    Pfingsten - Ende der bayerischen Sommerferien
    Mo - Fr 9:00 - 18:00 Uhr

    außerhalb dieser Zeiten:
    Mo - Fr 10:00 - 16:00 Uhr
    Im Gebäude der Tourist Information Waging
    Salzburger Str. 32, Waging

    Wallfahrtskirche auf dem Mühlberg

    Eine Abbildung des Ettaler Gnadenbildes, das 1596 auf der Mühlberg-Höhe östlich von Waging an einem Birnbaum aufgestellt wurde, erweckte eine kleine Wallfahrt. Es entstand eine kleine Kapelle, der die heutige Kirche 1709 folgte. Im Inneren das Gnadenbild in einem schönen Metallrahmen, dazu das 1671 aus dem Holz des Birnbaumes geschnitzte zweite Gnadenbild.

    Weidsee

    Wandern am WeidseeDer nur 11, 5 h große Weidsee einer der wenigen Toteisseen im Rupertigau. Der bis zu 18,5 Meter tiefe See war ursprünglich größer. Verlandung, Moorbildung und Torfstich ließen den See immer kleiner werden. Er entstand am Ende der Eiszeit, als große Eisstücke vom zurückweichenden Salzachgletscher abbrachen und sich das Schmelzwasser in der Mulde sammelte. Am Weisee gilt stricktes Boots- und Surfverbot, nur im südosten des Sees liegt ein kleiner Badeplatz. Ein Wanderweg führt in 30 Minuten rund um den See (Parkplatz am Gasthaus)

     

     

    Schönramer Filz 

    Zu den eindrucksvollsten Moorgebieten im Rupertigau gehört das Schönramer Filz. Einen guten Einblick in Leben im Moor bietet der drei Kilometer lange Heiderundweg. Er beginnt am Parkplatz "Knallschachen", der rund 1,5 Kilometer vor der OrtsmitWandern Schönramer Filzte von Schönram an der Straße von Laufen liegt. (Weg Nr. 7). Im Naturschutzgebiet selbst sind die Wege nicht markiert. Wenn man sich bei jeder Abzweigung links hält, kann man die zugänglichen Teil des Naturschutzgebietes in einer Stunde umrunden. Schilfbestände wechseln mit Heidekraut, Schwarzerlen und Binsen. Vorbei an kleinen Moortümpeln, die durch den Torfstich entstanden, kann man, besonders im Frühjahr, viele seltene und geschütze Pflanzen entdecken

    © 2007 - 2019 by Tipps Media & Verlag.

    Search