Wandern in Deutschland - Die Frankenalp

Wandern in der Frankenalp: Schloß Prunn im Altmühltal Bild: Gottfried Pattermann/imagefacts

Tiefe Täler wie Altmühl- und Wiesenttal, weite stille Wälder auf der kargen Hochfläche und kleine Städte, die mit Burgen, Schlössern und Kirchen zu Pause und Besichtigung einladen.

Zwischen der Donau im Süden und dem Main im Norden liegt, einen weiten Bogen beschreibend, die Fränkischen Alb. Es sind die Sedimente eines großen Meeres, das vor 180 Millionen Jahren weite Teile Europas bedeckte. Vom Nördlinger Ries, dem riesigen Meteorkrater, der die Schwäbische Alb von der Fränkischen trennt, verläuft das Gebirge zunächst in Ost - West -Richtung, bei Regensburg wendet es sich dann nach Norden und erreicht in ihrer Länge rund 200 Kilometer.
Zwei Naturparke gibt es in der Fränkischen Alb. Im Süden, zwischen Ries und Kelheim der Naturpark Altmühltal, benannt nach dem kleinen Fluss, der den Naturpark in seiner ganzen Breite durchfließt. Der zweite, der Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst, beginnt nördlich der B 14 und reicht bis zum Main.

Naturpark Altmühltal

Die Altmühl, sie entspringt in der Frankenhöhe, tritt bei Treuchtlingen in die Fränkische Alb. Eng wird nun das Tal und der Fluss windet sich durch das Gebirge. In einer ersten Schleife der Altmühl liegt das Städtchen Pappenheim. Die mittelalterliche Burg, das Alte und das neue Schloss künden von der Macht und dem Reichtum derer von Pappenheim. Bekannt ist der Name der Stadt vor allem durch den Ausspruch: „Ich kenne meine Pappenheimer.“ Das Zitat geht auf Schillers Drama Wallensteins Tod zurück, in dem der Feldherr Albrecht von Wallenstein sagt: „Daran erkenn‘ ich meine Pappenheimer“. Nur wenig Kilometer flussabwärts liegt der Ort Solnhofen. Der Ort ist sehr alt, eine frühmittelalterliche Kirche aus dem 9. Jhd wurde hier ausgegraben. Doch der Ort ist bekannt geworden durch den Solnhofer Schiefer. 1798 entwickelt Alois Senefelder den Steindruck, die Lithografie und verwendete dabei geschliffene Kalkplatten aus Solnhofen. Der daraufhin beginnende Abbau der Kalkplatten brachte die zweite Solnhofer berühmtheit an Licht: den Urvogel Achäopteryx. Im Bürgermeister-Müller-Museum sind viele Fossilien aus den Brüchen der Umgebung ausgestellt, eine weitere Abteilung informiert über die Lithografie. Eichstätt, die alte Bischofsstadt, ist einen Besuch wert: Der gotische Dom, die Willibaldsburg mit ihren beiden Museen und das schöne Stadtbild sind sehenswert. In Kipfenberg gibt es auf der Burg ein kleines Museum über die bayerische Frühgeschichte, während wir in Kinding eine Kirchenburg bestaunen können. Riedenburg hat gleich drei Burgen, allein die Rosenburg ist noch gut erhalten. Hier befindet sich eine Greifvogelwarte, deren  Vorführungen hoch interessant sind. Nicht weit entfernt thront auf einem steilen Fels die Burg Prunn, ein Schmuckstück des Burgenbaus und wohl eines der meist fotografierten Motive des Altmühltals. Das Schulerloch, eine 420 Meter lange Tropfsteinhöhle, liegt oberhalb der Straße nach Kelheim, der alten Herzogsstadt an der Mündung der Altmühl in die Donau. Oberhalb der Stadt und weithin sichtbar, die Befreiungshalle, von König Ludwig I...


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