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    Das Watt © Erich Westendarp  / pixelio.de

    das Ökosystem Wattenmeer auf Eingriffe des Menschen reagiert. Der Plan war, die Küstenregion von der dänischen bis zur nieder-ländischen Grenze zu schützen und das Wattenmeer in einen Nationalpark zu verwandeln. 1985 wurde als erstes der "Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer" gegründet. Er reicht von Dänemark bis zur Elbmündung. Im Jahr darauf, 1986, kam der "Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer" hinzu, der Bereich von der Elbmündung bis zur niederländischen Grenze. In der flachen, feuchten Schlick- und Sandlandschaften des Wattenmeers, die bei Flut vom Wasser bedeckt sind, bei Ebbe durch unzählige Priele entwässert werden und trockenfallen, leben zahlreiche Tiere und Pflanzen: Seegras und Salzwiesenpflanzen, Muscheln, Krabben, Käfer, Seevögel und Robben - um nur einige zu nennen. Besonders Vögel und Seehunde leiden unter Ruhestörung durch die Menschen. Vögel werden bei der Futtersuche auf dem bei Niedrigwasser freigelegten Wattboden und bei der Brut in den Dünen gestört und aufgescheucht, Seehunde bei ihrem für das Fellwachstum nötigen Sonnenbad auf den Sandbänken.Um zu verhindern, daß Menschen ständig die oft geschützen Tiere stören und in  Unkenntnis oder Selbstsucht das gesamte Ökosystem zerstören, wurden die beiden Nationalparks geschaffen. Sie sind in drei Zonen aufgeteilt: die Ruhezone, die absoluten Schutz genießt, eine Zwischenzone, in der man sich - außer in beschilderten Vogelbrutgebieten - frei bewegen darf, jedoch zur Rücksicht verpflichtet ist und auf den Wegen bleiben sollte und schließlich in eine Zone, die für Besiedelung und Erholung freigegeben ist.

    Immer wieder dringen Wattwanderer und Sportler mit ihren Surfbrettern in die Ruhezonen und stören die notwendige Ruhe in diesem schmalen, so wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

    Für weitere Informationen: 
    Nordsee-Tourismus-Servive
    Zingel 5
    25813 Husum
    Tel 04841 - 89 75 75
    Fax 04841 - 48 43
    www.nordseetourismus.de
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