Spiekeroog weiter in Richtung Nachhaltigkeit: Kooperation mit der Heinrich Pferdmenges-Stiftung

Spiekeroog geht einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit:
 Neue Kooperation mit der Heinrich Pferdmenges-Stiftung  Bild: Bildarchiv Nordseebad Spiekeroog GmbH/Patrik Kösters

 

Die Nordseeinsel Spiekeroog ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Keine Autos, Ökostrom, Umweltprojekte und Nachhaltigkeitsinitiativen. Nun soll eine fünfjährige Kooperation mit der Heinrich Pferdmenges-Stiftung die Insel in den nächsten Jahren noch ein ganzes Stückchen weiter voranbringen. Die 1996 errichtete Stiftung setzt sich besonders für die Förderung des Natur- und Landschaftsschutzes ein, speziell in der Region des Wattenmeeres zwischen der deutsch-niederländischen und deutsch-dänischen Staatsgrenze.
„Die Insel und speziell deren nachhaltige Entwicklung liegen uns sehr am Herzen. Wir teilen die gleichen Werte und sind uns darüber einig, dass Nachhaltigkeit ein sehr wichtiges, zukunftsorientiertes Thema ist. Deshalb freuen wir uns sehr die NSB auf diesem Weg in den folgenden Jahren unterstützen zu können“, so Dr. med. Stephan Zaum von der Heinrich Pferdmenges-Stiftung.
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Stiftung, denn viele gemeinsame Projekte sind schon in Planung“, verrät Ansgar Ohmes, der Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH.
Eine enge Verbindung zu Spiekeroog
Bereits in der Vergangenheit ist die Heinrich Pferdmenges-Stiftung auf Spiekeroog aktiv gewesen und hat die Nordseeinsel bei der Umsetzung nachhaltiger Projekte unterstützt. Der Namensgeber der Stiftung, ein Textilunternehmer aus Mönchengladbach, entwickelte und führte die „Idee Spiekeroog“ durch, so erzielte er unter anderem die Erklärung des Dünenareals als Naturschutzgebiet, die Verhinderung der Strandbebauung, die Errichtung der großen Landungsbrücke (alter Anleger) und vieles mehr. 1924 gründete er auch gemeinsam mit der „Bad und Reederei Spiekeroog GmbH“ die „Nordseebad Spiekeroog GmbH“. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Stiftung und die Nordseebad Spiekeroog GmbH nun auf eine Kooperation für die nächsten fünf Jahre geeinigt haben, um die Insel so gezielt in Sachen Nachhaltigkeit zu unterstützen und zu fördern.
Dass Spiekeroog für die Stiftung einen besonderen Stellenwert hat, liegt auch daran, dass die beiden Stifterinnen Helga Jürges und Irmgard Kreutzer seit den 1960er Jahren auf der Insel lebten. Seit dieser Zeit hat die Organisation viel erreicht und zahlreiche Projekte ins Leben gerufen. So ist besonders die Stipendienstiftung für Schülerinnen und Schüler der Hermann Lietz Schule und deren Schulsozialarbeit ein großer Teil ihrer Projektarbeit. Bereits bei der Gründung des Internats im Jahr 1928 war Heinrich Pferdmenges einer der finanziellen Unterstützer. Die langjährige Kooperation ebnet so den Weg für eine noch nachhaltigere Zukunft auf Spiekeroog.
Inselinformationen und Unterkunftsanfragen gibt es auf www.spiekeroog.de.


Spiekeroog gehört zu den ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer, hat eine Fläche von 18 Quadratkilometern und zählt ungefähr 800 Einwohner. Das staatlich anerkannte Nordseeheilbad verfügt über einen kilometerlangen feinen Sandstrand, kleine Wäldchen, eine reizvolle Dünenlandschaft und einen idyllischen Dorfkern. Auf der grünen Insel trübt nichts den unbeschwerten Naturgenuss, denn Spiekeroog ist autofrei.
Gegründet im Jahr 1924, steht die Nordseebad Spiekeroog GmbH seit knapp 100 Jahren für ein authentisches, nachhaltiges, natürliches sowie qualitativ hochwertiges Urlaubserlebnis. Als Teil des UNESCO-Welterbes Wattenmeer folgt die Insel ihrem grünen Leitbild und verfolgt das Ziel, Vorbilddestination in den Bereichen Tourismus, Mobilität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu werden. Eigens für die Umsetzung der Projekte initiiert, stehen auf der Agenda unter dem Motto „Nachhaltigkeitsinitiative Spiekeroog“ verschiedene strategische Ziele, die bis 2022 erreicht werden sollen: Neben dem Erhalt und der Entwicklung des natürlichen Lebensraums auf Spiekeroog hat auch der Ausbau nachhaltiger Inselangebote oberste Priorität. Zu den umweltschützenden Initiativen zählen unter anderem die Installation von öffentlichen Trinkbrunnen, einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Spiekerooger Strandhalle, Solaranlagen auf dem Zeltplatz, Strandmüllboxen, ein ganzheitliches Pfandbechersystem, Ökostrom für alle eigenen Liegenschaften sowie das klimaneutrale Kino.

© 2007 - 2019 by Tipps Media & Verlag.

Search