Obstblüte und reich verzierte Fachwerkhäuser: So vielfältig zeigt sich der Obstgarten Altes Land, der Namensgeber der gesamten Urlaubsregion. Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e.V./Martin Elsen

 

Eine Frühlingsreise in den „Obstgarten der Nation“

(djd/pt). Apfel- und Kirschbäume so weit das Auge reicht, reichverzierte Fachwerkhäuser, Bauerngärten, urige Hofläden und Cafés: So einladend zeigt sich der Obstgarten Altes Land, der Namensgeber der gesamten Urlaubsregion. Vor den Toren Hamburgs ist Maritimes allgegenwärtig, idyllische Flüsse wie die Schwinge, Lühe oder Este schlängeln sich auf dem Weg zur Elbe durch die abwechslungsreiche Landschaft. Wer am Deich entlang radelt oder wandert, hat einen Blick auf die großen Pötte auf der Elbe, im Landesinneren warten ausgedehnte Moorgebiete, Geesthügel, historische Hansestädte und beschauliche Dörfer. Es gibt viele Radwege zu erkunden, die zu Naturschönheiten führen. Wer eine Pause vom Radfahren braucht, steigt mit seinem Drahtesel in den Elbe-Radwanderbus und fährt zu zahlreichen Attraktionen an den elbnahen Orten der Region. Alle Informationen gibt es unter
www.urlaubsregion-altesland.de oder unter Telefon 04142-813838.

Mit allen Sinnen genießen

Im Frühjahr fasziniert vor allem die Blüte im „Obstgarten der Nation“, dem größten geschlossenen Obstanbaugebiet Deutschlands. Auf einer Strecke von 35 Kilometern entlang der Elbe blühen im Alten Land insgesamt 15 Millionen Obstbäume um die Wette. In enger Nachbarschaft liegen Natur- und Vogelschutzgebiete, Deiche, Flüsse, Moore und Obstplantagen. In diesen unterschiedlichen Landschaften blüht das Wollgras, rasten Vogelschwärme oder reifen knackige Äpfel und Kirschen. Marsch, Moor und Geest sind wie geschaffen für Naturliebhaber. Auf insgesamt 113 Kilometern Deich können sich Spaziergänger eine frische Elbbrise und den Apfelblütenduft um die Nase wehen lassen. Gemütliche Gaststätten und romantische Kaffeegärten laden zu Köstlichkeiten aus frischem Obst oder zu einer Einkehr mit typisch Altländer Butterkuchen oder einer Altländer Hochzeitssuppe ein.

Elbmarschenroute - Radvergnügen mit Weitblick

Auf acht lokalen Rundrouten und sechs überregionalen Radwegen kann man die Urlaubsregion Altes Land auf dem Drahtesel erkunden. Durch das einheitlich beschilderte Radwegenetz lassen sich die Touren beliebig verkürzen oder verlängern. Hoch im Norden trägt bereits die eine oder andere Nordseebrise Radler durch die weite Marsch- und Moorlandschaft mit ausgedehnten Vogelrastgebieten, schmucken Reetdachhäusern, alten Häfen und Ausblick auf Containerriesen. Eine beliebte Tour ist die Elbmarschenroute, ein Rundkurs von 59 Kilometern durch die maritim geprägte Urlaubslandschaft entlang der Elbe. Eine Vogelbeobachtungstour mit dem Vogelkiekerbus, Schiffsausflüge mit dem Tidenkieker, ein Besuch des Küstenmuseums „Natureum Niederelbe“ mit Elbe-Küstenpark oder des Küstenschiffahrts-Museums in Wischhafen sind nur einige der lohnenden Programmpunkte am Wegesrand.

Faszinierendes Küstenmuseum „Natureum Niederelbe“

Das „Natureum Niederelbe“ liegt in einem Park auf der Oste-Halbinsel unterhalb der Elbmündung. Die von Ebbe und Flut geprägte Mündung wird als Natur- und Lebensraum mit einer faszinierenden Artenvielfalt sowie als Wirtschafts- und Handelsraum des Menschen vorgestellt. Kleine und große Besucher finden an vielen Stellen im Museum integrierte Spiele und interaktive Stationen. Der „Küstenzoo“ etwa lädt zum Eintauchen in die Welt der Tiere von heimischen und fernen Küsten ein. Kunstvoll präsentiert sich die Dauerausstellung „Bernstein - Gold der Küste“ mit Schnitzereien und schönen Schmuckstücken. Vom Vogelbeobachtungspavillon am Ostewatt blicken die Besucher auf das Vogelschutzgebiet „Hullen“, wo im Frühjahr riesige Zugvogelschwärme zu sehen sind. Ab Sommer 2014 wird das gewaltige Skelett eines gestrandeten Pottwals im „Natureum“ ausgestellt. Ab Mai 2014 ist die Ausstellung „Bedrohtes Paradies - Leben im tropischen Regenwald“ zu Gast.
Natur mit Herz: Tiden-, Vogel- und Moorkieker

Wer die Natur in der Urlaubsregion besonders intensiv kennenlernen möchte, kann mit den sogenannten Kiekern auf Entdeckungsreise gehen. Auf der Exkursion mit dem Vogelkieker-Bus etwa erfährt man viel Interessantes über Zugvögel und Wiesenbrüter: Glasdach und Fernglas eröffnen außergewöhnliche Ausblicke. Mit dem Moorkieker - einer Lorenbahn - geht es durch das Kehdinger Hochmoor mit seiner abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt. An Bord des froschgrünen Tidenkiekers, eines hochmodernen Flachbodenschiffs, kann man vieles über den tidenabhängigen Elbstrom, seine Schilfwälder und Inselwelten, Sandbänke und Watten zwischen Ebbe und Flut erfahren. Unbewohnte Elbinseln werden angesteuert und Seehunde beobachtet.

Unterwegs mit dem Elbe-Radwanderbus

Ab April verbindet der Elbe-Radwanderbus mit Fahrradanhänger an den Wochenenden und Feiertagen die elbnahen Orte in der Urlaubsregion Altes Land. Während der Fahrt informiert ein Audioguide an Bord über Sehenswertes am Wegesrand. Besonders attraktiv ist der Elbe-Radwanderbus für all jene, die die verschiedenen Tagesrundtouren der Region kennenlernen möchten oder auf den Radfernwegen unterwegs sind und zwischendurch sich und ihrem Drahtesel eine Pause gönnen möchten. Natürlich kann der Elbe-Radwanderbus auch ohne Fahrrad genutzt werden.

Unter www.elbe-radwanderbus.de gibt es weitere Informationen.

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