D50 Mittelfranken

    Frühling in Franken

    Nicht nur zur Sommerszeit, auch im Frühling ist es eine gute Zeit, ins Frankenland zu fahren. 

    Frühling in Franken Bild: Gottfried Pattermann/gp-image-facts.com

    Gibt es doch in Franken eine Vielzahl von Osterbräuchen, die hier ganz besonders gepflegt werden. Aber auch kulinarisch ist die Fastenzeit und der Frühling in Franken entdeckenswert. Bier - vor allem in den Klöstern war es fester Bestandteil der Fastenzeit. Und damit die nicht gar so anstregend wurde, gab es ein extra für diese Zeit eingebrautes Fastenbier - dunkel und gehaltvoll. Gerade um Kulmbach herum, auch als „Bierfranken“ bekannt, können Sie das Fastenbier einmal probieren.

    Text:  Gottfried Pattermann

    Aufblühen in der Tauberstadt

    Das „Rothenburger Frühlingserwachen“ vom 21. März bis 30. April 2015 macht Lust auf den Frühling. Bei Sonderführungen wie „Die Rothenburger Passion“, „Rothenburger Brunnen“, „Romantisches Rothenburg“ oder „Die touristische Entdeckung Rothenburgs“ erlebt man die Tauberstadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Am 22. März 2015 tritt der Windsbacher Knabenchor in der St. Jakobs Kirche auf. Als oratorisches Werk erklingt am 18. April 2015 der „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Kinder treffen sich am 5. April 2015 im Burggarten zum Ostereiersuchen. Aktiv erlebt man das Aufblühen der Natur bei der Frühjahrswanderwoche (18. bis 26. April 2015) mit geführten kostenlosen Wanderungen. Weitere Höhepunkte sind die „Frühlings-Stadtmosphäre“ für die ganze Familie in der Altstadt (25. bis 26. April 2015) sowie die „Taubertäler Weinkost“ (26. April 2015), bei der Winzer und Weingüter ihre Weine vorstellen. Konzerte, Ausstellungen, der Historische Schäfertanz am Ostersonntag, geschmückte Osterbrunnen und weitere Aktionen runden das „Rothenburger Frühlingserwachen“ ab (www.tourismus.rothenburg.de).

    Bunte Eier und magisches Wasser

    Das Schmücken der Osterbrunnen hat in der Fränkischen Schweiz eine lange Tradition. Auch in diesem Jahr werden wieder in rund 200 Orten von der Karwoche an bis zwei Wochen nach Ostern zahlreiche Brunnen und Quellen farbenprächtig dekoriert. Der Ursprung des Brauchtums liegt vor allem daran, dass in der wasserarmen Hochebene der Fränkischen Alb die Wasserversorgung nicht immer selbstverständlich war. Aufgrund geologischer Bedingungen gab es nur wenige natürliche Sammelstellen für das Wasser, weshalb Brunnen und Zisternen unumgänglich waren. Zudem wurde gerade dem Osterwasser früher eine außergewöhnliche Wirkung nachgesagt. So sollten zum Beispiel Kinder, die mit frisch geweihtem Wasser an Ostern getauft wurden, besonders klug werden. Mit dem Osterschmuck wird die Bedeutung der Brunnen für Land und Leute auch heute noch hervorgehoben. Die Tradition beginnt mit dem Fegen bzw. Säubern der Anlage. Danach wird der Brunnen mit Girlanden, Fichtenzweigen und ausgeblasenen, einfarbig bemalten oder verzierten...


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