D08 Wendland Altmark Prignitz

    Das romanische Kloster - fein renoviert - ist kein Museum, sondern es lebt. Jenseits der

     

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    Kloster Jerichow (c)      N. G.  / pixelio.de

    Elbe, die hier noch ihren alten, gewundenen Lauf durch die vielen, oft langgestreckten Teiche markiert, liegt dieses Kleinod der norddeutschen Backstein-Baukunst. Jerichow hat zwar seit 1336 das Stadtrecht, blieb aber immer im Schatten der mächtigen Abtei. Der biblisch klingende Name kommt jedoch aus dem slawischen Sprachraum - das Kloster wurde zur Befriedung und Missionierung der Slawen in der Altmark gegründet. Die spätromanische Säulenbasilika mit dem zweitürmigen gotischen Westwerk hat einen feierlichen Innenraum von wohltuendem Gleichmaß - runde Säulenbögen kontrastieren mit der flachen Holzdecke, rote Ziegel mit weißem Putz. Drei um den frühgotischen Kreuzgang gruppierte Klausurflügel mit dem Kapitelsaal, dem Sommer- und Winter-Refektorium haben reichgeschmückte Säulenkapitelle. Im Dormitorium (dem ehemaligen-Schlafsaal derMönche) befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte des Klosters.

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