D02-2 Die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern

    Unterwegs in Mecklenburg-Vorpommern

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    (djd). Zu Fuß durch endlose Buchenwälder und verträumte Orte, mit dem Rad immer 

    Mit dem Rad durch Wald und Heide: Über 1.100 Kilometer Rad- und Wanderwege führen durch die Region im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Foto: djd/FVV Mönkebude am Stettiner Haff e.V.

    Mit dem Rad durch Wald und Heide: Über 1.100 Kilometer Rad- und Wanderwege führen durch
    die Region im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns.
    Foto: djd/FVV Mönkebude am Stettiner Haff e.V.

    am Wasser entlang oder lieber mit dem Kanu durch die idyllische Flusslandschaft? Gar nicht so einfach, sich für nur eine Art zu entscheiden, das Stettiner Haff zu erkunden. Das ist aber auch nicht nötig. Denn im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns lässt sich alles ganz entspannt miteinander verbinden.

    Zu Fuß durch die Region

    Wer zum ersten Mal "Haffluft" schnuppert, sollte mit einem Spaziergang durch das Seebad Ueckermünde beginnen, Tipps und Informationen gibt es unter www.ueckermuende.de. Auf eigene Faust oder - noch besser - in Begleitung eines Gästeführers wie Dieter Ruff. Er kennt den liebevoll restaurierten Stadtkern, Schloss und Hafen wie seine Westentasche und verrät Neuankömmlingen spannende Anekdoten über die bewegte Geschichte der Stadt zur Zeit der Schweden, Preußen und Slawen. Allerlei Sagenhaftes gibt es auch auf dem Weg zum Badestrand zu entdecken: Holzkünstler schufen hier aus den Stämmen alter Weidenbäume fantasievolle Märchenskulpturen. Jenseits der vielen kleinen Buchten am Haff erwartet Urlauber eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands mit zahlreichen Wanderwegen und einem Naturlehrpfad. Aber nicht nur die Waldluft sollte man genießen, auch die Binnendünen und das Wacholdertal von Altwarp gehören fast schon zum Pflichtprogramm.

    Das Haff erradeln

    Die kleinen Orte am Haff wie Mönkebude, Pasewalk oder Eggesin sind beliebte Zwischenstopps für Urlauber, die auf den Radfernwegen von Berlin nach Usedom oder zwischen Oder und Neiße unterwegs sind. Auch der Mecklenburgische Seenradweg und der Stettiner Haff-Rundweg führen hier entlang. Aber auf welcher Route man sich das Haff auch erradelt, es lohnt sich, mehr als eine Übernachtung einzuplanen. Dann bleibt genug Zeit für Ausflüge in die Region, etwa in den Botanischen Garten von Christiansberg, der von NDR-Zuschauern zum Schönsten seiner Art im ganzen Norden gekürt wurde. Das Areal war ursprünglich als Privatgarten gedacht und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem drei Hektar großen Blütenmeer. Leckeren Proviant für den Picknickkorb gibt es in Ferdinandshof. In der Bauerngarten-Schaumanufaktur dürfen Besucher die hausgemachten Fruchtaufstriche, Chutneys, Pesto-Variationen und Senfsorten direkt probieren. Quartiere findet man online unter www.moenkebude.de oder telefonisch unter 039774-20323.

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