Südtirol

    Wanderungen auf der Sonnenseite im Ahrntal

    Der 30 Kilometer lange Höhenweg „Sunnsat“ führt auf der Sonnenseite der Zillertaler

    Alpen fast durch das gesamte Südtiroler Ahrntal: von Luttach bis nach St. Peter, von Dorf zu Dorf, von Hof zu Hof und von der Vergangenheit in die Gegenwart. Es ist kein Weg für Jogger oder Turnschuhträger, Mal geht es auf schmalen Pfaden steil bergauf, dann wieder auf einem breiten Fahrweg eben am Hang entlang. Für die Seele gibt es überall am Weg traumhafte ausblicke, für den Bauch in angenehmem Anstand urige Berghütten. Für Wanderer mit einer gewissen Kondition ein herrliches Vergnügen.

    Wanderungen auf der Sonnenseite Bild: Gottfried Pattermann

    Wanderungen auf der Sonnenseite Bild: Gottfried Pattermann

    Wasser und Felsen - das sind die beiden Zutaten zu einem Naturspektakulum der besonderen Art. Der Wanderweg ist schmal, unter uns rauscht der Bach, auf der anderen Seite ein steiler Hang. Die wirklich ausgesetzten Stellen haben ein hölzernes Geländer, das aber auch nicht so richtig stabil aussieht. Der Schwarzenbach, der irgendwo in den Hängen und Gletschern des Schwarzensteins seinen Ursprung hat, sägte sich im Laufe der Zeit durch das harte Gestein des Zillertaler Grenzkamms und schuf eine Klamm, an deren Ende ein herrlicher Wasserfall in die Tiefe rauscht. Die sprühende Gischt benetzt die Blumen, in der Sonne leuchten die Tropfen wie kleine Diamanten. Wir sind unterwegs auf den Ahrntaler Sonnenwegen, die von Luttach bis St. Peter, ganz hinten im Tal, auf alten Alm- und Schmugglerpfaden angelegt wurden.
    Immer in aussichtsreicher Höhe wandern wir, mal durch sonnige, von Blumen und Blüten überzogene Wiesen, dann wieder durch den Wald, vorbei an Almen und Bergbauernhöfen.

    Südtiroler Ahrntal: Unter dem Dach von 80 Dreitausendern

    Das Ahrntal zählt zu den schönsten Tälern Südtirols: mit sagenhaften 80 Dreitausendern, über 60 bewirtschafteten Almen, steilen Bergflanken und daran wie Schwalbennester „klebenden“ Gehöften.
    War das Südtiroler Ahrntal früher wegen des Kupferbergbaus bedeutend, ist das Ahrntal heute besonders reich an Naturschätzen: 80 Dreitausender stehen auf der Südseite der Zillertaler Alpen rund um den Turnerkamp (3.418 Meter Höhe) Spalier. Im Süden eröffnet der Naturpark Rieserferner-Ahrn weiträumige Hochgebirgslandschaften und das dort zu Tage tretende Tauernfenster sorgt für eine beeindruckende geologische Vielfalt mit Schiefer-, Granit- und Gneis-Gestein. Außerdem ist das Tal besonders reich an Quellen, Bächen, Seen die ihm auch den Namen gaben: „Ahr“ stammt vom vorrömischen „Awerina“, was so viel wie fließendes Wasser heißt. Über 60 bewirtschaftete Almen sind im Ahrntal zu finden – und 30 Kilometer Sonnenwege, die zwischen 1.000 und 1.450 Höhenmetern von Luttach bis nach St. Peter führen – und zu vielen Sehenswürdigkeiten des Tals.


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