Martinique

    Ein Lächeln ist doch die beste Einladung, und so ein Lächeln empfängt uns nach einem

     Martinique   Bild: Atout France/Patrice Thébault

    zehn-stündigen Flug mit Air France, als wir unseren Mietwagen übernehmen. Kein Zoll, kein strengblickender Grenzpolizist, der nach unserem Wohin und Woher fragt. Wir sind in der Karibik angekommen und doch in der EU geblieben. Martinique, rund 90 Kilomeer lang und 30 Kilometer breit, gehört zu den kleinen Antillen. Etwas 400.000 Menschen leben auf der Insel, das als Departement zum französischen Mutterland und die Landeswährung ist natürlich der Euro.Flughafen-Ausfahrten sind offensichtlich überall gleich: Reklametafel reiht sich an Reklametafel. Als wir den Flughafen auf der Autobahn in Richtung Fort-de France, der Inselhauptstadt, verlassen, werden wir über die Angebote von Carrefour, Mr.Bricolage und anderen Supermarktketten informiert, ob wir wollen oder nicht. Palmen wiegen sind im Wind, das Meer schimmert blau in der Ferne - es ist wie in Südfrankreich. Nein, doch nicht ganz, die Palmen sind anders und es fehlen die Olivenbäume. Dafür gibt es eine Fülle an Blüten. Jeder Strauch, jeder Baum steht in voller Blütenpracht da, als ob er sich allein für unserem Empfang herausgeputzt hätte. Auf der Fahrt nach Norden, unser Hotel liegt auf der anderen, der nordöstlichen Seite der Insel, entdecken wir den Ursprung eines der wichtigen Exportschlager der Insel - Bananen. Links und rechts der Strasse Bananenplantagen. Erst als wir eine kleine Höhe überqueren, wird es wieder karibisch. Vor uns die Baie du Galion, umsäumt mit hellen Streifen - dem Strand und darüber die Palmen, ja so hatten wir uns das vorgestellt.Hoch über einer herrlichen Bucht ein weisses Haus, der spitze Giebel behütet weisse Balkone, die rings um das Haus laufen und rund um das Haus ein gepflegter Park. Die Domaine St. Aubin ist ein ehemaliges Herrenhaus; die Herren wussten schon damals, wo es sich gut leben lies. Der Empfang durch Madame Joelle Rosemain ist sehr herzlich, die Zimmer sind komfortabel und zum Gebäude passend eingerichtet; und nach einer kurzen Dusche sitzen wir auf der Terrasse, gut beschirmt im Schatten und trinken unseren ersten Ti Punch - ein Cocktail, der sich als Aperitif ebenso eignet wie als Absacker. Er besteht aus Zuckerrohrsirup, frischem Limettensaft und Rum. Rum aus Martinique selbstverständlich. Es ist eine herrlich gefährliche Mischung, zum Durst löschen ungeeignet, doch als Vorbereitung für das nun folgende Abendessen ideal. Nach dem Essen, bei dem wir auch Laurent Rosemain kennen. Die beiden haben sich einen Lebenstraum erfüllt, der ihnen nicht ins Stammbuch geschrieben war. Joel...


    Die vollständige Reportage Martinique - zwischen Rum und Tropenwald  lesen Sie in Heft 1.2014. Verpasst? Hier können Sie das Heft herunterladen - einfach und schnell

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